Im Rahmen der v Reihe „Eyes wide open – Rechtsextreme demaskieren“ folgen zwei weitere Veranstaltungen.t am Dienstag, 22.11. um 18:00 im Mindener Anne-Frank-Haus eine Veranstaltung zum Thema Rassismus.

Dienstag, 22.11. 18:00 Uhr Minden, Anne-Frank Haus: Rassismus
Freitag, 25.11. 19:00 Uhr Porta-Westfalica, Jugendhaus Porta: Lifestyle & Codes der extremen Rechten

Bei der Veranstaltung zum Thema Rassismus handelt es sich weniger um einen klassischen Vortrag, sonder arbeitet mit vielen Interaktionsanteilen. Über die Beantwortung von Fragen und Rollenspielen sollten sich Jugendliche (und natürlich auch Erwachsene) mit anderen Lebensrealitäten auseinandersetzen, um diskriminierende Strukturen in der Gesellschaft selbst ausmachen zu können.

Der nächste Termin findet am Freitag, 25.11. um 19:00 Uhr in Porta Westfalica zum Thema „Das Versteckspiel: Codes, Symbole und Lifestyle der extremen Rechten” im Jugendhaus statt.

Symbole und Codes in der neonazistischen Szene haben eine enorme Bedeutung für ihre Trägerinnen und Träger. Sie teilen verdeckt oder offen eine politische Orientierung mit und sind für die meisten Außenstehenden eine Fremdsprache. Verbote werden zumeist kreativ umgangen, die allerwenigsten der präsentierten Symbole sind strafrechtlich relevant. Dennoch sagen sie einiges über diejenigen aus, die sie sich zu eigen machen. Der Vortrag beleuchtet die in der neonazistischen Szene verwendeten Codes, Symbole und Bekleidungsmarken und analysiert sie im Kontext eines entsprechenden Lifestyles. Hierbei wird auch auf die noch relativ neue Erscheinungsform der sogenannten „Autonomen Nationalisten„ eingegangen, deren Dresscodes und Habitus sich innerhalb der neonazistischen Szene immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Die Veranstaltungsreihe „Eyes wide open“ findet mit unterschiedlichen Themen in verschiedenen Einrichtungen des Kreise Minden-Lübbecke statt und richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene. Dabei sollen die Gäste über rechte Strukturen und ihren Lifestyle aufgeklärt, sowie die rechte Sozialdemagogie mit ihrer menschenverachtenden Ideologie entlarvt werden.
Neben der Vermittlung des Inhalts und der Auseinandersetzung mit extrem Rechten Strukturen geht es generell darum, mit Jugendlichen über ihre (Sub-) Kultur ins Gespräch zu kommen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Wünsche an ein Jugendzentrum artikulieren zu können sowie Wege zu finden, ihre Subkultur ausleben zu können, ohne auf Angebote der extremen Rechten zurückgreifen zu müssen.