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	<title>SJD - Die Falken</title>
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	<description>Kreisverband Minden-Lübbecke</description>
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		<title>Falkenwochenende in der Berghütte Rödinghausen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 15:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KV Minden-Lübbecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil die Zeit zwischen den Ferienlagern recht lang ist, bieten wir Spaß und Spiel in diesem Jahr auch an einigen<a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/falkenwochenende-in-der-berghutte-rodinghausen/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil die Zeit zwischen den Ferienlagern recht lang ist, bieten wir Spaß und Spiel in diesem Jahr auch an einigen Wochenenden an.</p>
<p><strong>Wer? Kinder im Alter von 8-12 Jahren<br />
Wann? 10.02.-12.02.2012<br />
Wo? Berghütte Rödinghausen, In der Gehle 7,  32361 Preußisch Oldendorf<br />
Wieviel? Normalpreis 40,00 Euro, ermäßigt 35,00 Euro, Solipreis 45,00 Euro</strong></p>
<p>Beim Falkenwochenende unter dem Motto &#8220;Falken-Welt&#8221; könnt ihr uns und unseren Verband näher kennen lernen. <a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/falkenwochenende-in-der-berghutte-rodinghausen/attachment/header/" rel="attachment wp-att-448"><img src="http://falken-minden-luebbecke.de/wp-content/uploads/2012/01/header-300x128.jpg" alt="" title="berghuette_roedinghausen" width="300" height="128" class="alignleft size-medium wp-image-448" /></a>Warum haben sich die Falken vor über 100 Jahren überhaupt gegründet? Was waren die Ziele und Wünsche und wie sieht es heute aus? Können wir überhaupt noch etwas verändern und wenn ja, wie? Zu diesen und weiteren Fragen findet ihr an diesem Wochende die Antwort. Neben inhaltlichen Angeboten gibt es natürlich noch ganz viel Raum für Freizeit, Sport, Spiel oder einfach zum entspannen.</p>
<p>Die Berghütte Rödinghausen liegt auf einer Lichtung mitten im Wiehengebirge zwischen den Luftkurorten Rödinghausen und Preußisch-Oldendorf. Geschlafen wird in Mehrbettzimmern unterschiedlicher Größe, die Verpflegung organisieren wir gemeinsam. Im Haus gibt es mehrere Räume zum aufhalten mit Tischtennis, Kicker und Musik, draußen wartet ein Bolzplatz mit Toren und Basketballkörben auf euch.</p>
<p>Die Anreise müsst ihr selber organisieren. Auf Anfrage können wir einen Transport vom nächsten Bahnhof organisieren.</p>
<p>Anmelden könnt ihr euch <a target=_blank href="http://www.falken-herford.de/form/anmeldung-freizeiten-2012">hier über die Homepage der Herforder Falke</a>n.</p>
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		<title>Kundgebung gegen rechte Gewalt in Minden</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 09:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KV Minden-Lübbecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, 17.12. 12:00 Uhr Kleiner Domhof Minden ist bunt Rechtsextremismus ist kein Phänomen am „Rand“ der Gesellschaft, ganz im Gegenteil<a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/kundgebung-gegen-rechte-gewalt-in-minden/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/kundgebung-gegen-rechte-gewalt-in-minden/attachment/halte-deine-umwelt-sauber/" rel="attachment wp-att-434"><img src="http://falken-minden-luebbecke.de/wp-content/uploads/2011/12/Halte-deine-Umwelt-sauber-150x150.jpg" alt="" title="Halte deine Umwelt sauber" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-434" /></a><strong>Samstag, 17.12. 12:00 Uhr Kleiner Domhof</strong><br />
<h2>Minden ist bunt</h2>
<p>Rechtsextremismus ist kein Phänomen am „Rand“ der Gesellschaft, ganz im Gegenteil finden sich rechtsextreme Einstellungen in besorgniserregendem Maße in der Mitte der Gesellschaft in Ost- und Westdeutschland. Alle BefürworterInnen der demokratischen Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und alle MitbürgerInnen, die sich eine offene Gesellschaft wünschen, sollten sich dagegen wehren.<br />
„Im Jahr 2010 ist eine signifikante Zunahme antidemokratischer und rassistischer Einstellungen zu verzeichnen. Wir erleben eine dramatische Trendwende.“<br />
<em>Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung | DIE MITTE IN DER KRISE | www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/inhalte/studien_Gutachten.php</em><span id="more-431"></span></p>
<h3 style="text-align: center;">Es reicht uns:</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Mehr als 180 Tote und unzählige verletzte Menschen rechtsextremer Gewalttaten<br />
nach dem Holocaust in Deutschland sind genug.<br />
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“!<br />
Als Zeichen für Frieden und gemeinschaftliches Leben halten wir eine Mahnwache.<br />
Wann: Samstag, 17.12.2011 um 12.00 Uhr<br />
Wo: Kleiner Domhof, Minden<br />
Wir halten Inne für alle Opfer rechter Gewalt und zeigen</strong></p>
<h3 style="text-align: center;">Minden ist Bunt</h3>
<p>Unterstützer: Jusos Minden-Lübbecke • Attac Minden • Grüne Jugend Minden-Lübbecke • Aktionsbündnis Minden gegen Nazis • Lokaler Aktionsplan Minden • SJD-Die Falken Minden-Lübbecke • Minden – Für Demokratie und Vielfalt • Ditip-Türkische Gemeinde Minden e. V. • Aktionsgemeinschaft Friedenswoche Minden e. V. • Türkischer Sportverein Minden • Evangelischer Kirchenkreis Minden • Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden</p>
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		<title>Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Krakau</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 12:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KV Minden-Lübbecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Jugendliche ab 14 Jahren bieten wir in den Herbstferien 2012 eine Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Krakau an. Termin: 11.10.<a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/gedenkstattenfahrt-nach-auschwitz-und-krakau/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/gedenkstattenfahrt-nach-auschwitz-und-krakau/attachment/auschwitz_3/" rel="attachment wp-att-425"><img src="http://falken-minden-luebbecke.de/wp-content/uploads/2011/11/Auschwitz_3-300x207.jpg" alt="" title="Auschwitz_3" width="300" height="207" class="alignleft size-medium wp-image-425" /></a><strong>Für Jugendliche ab 14 Jahren bieten wir in den Herbstferien 2012 eine Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Krakau an.</strong></p>
<h4>Termin: 11.10. &#8211; 17.10.2012<br />
Preis: 150 Euro</h4>
<p>Über 65 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs scheinen rassistische und antisemitische Einstellungen in der Gesellschaft noch immer normal zu sein. „Du Jude“ ist ein gewohntes Schimpfwort, Menschen mit dunklerer Hautfarbe werden schlechter behandelt, mit der Begründung, ein zweites Auschwitz verhindern zu müssen, werden heute Kriege gerechtfertigt und der Holocaust insgesamt verharmlost.<br />
Wir wollen uns mit der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz die Erinnerung an den Holocaust wach halten und uns selbst ein Bild von den Geschehnissen in den Lagern Auschwitz und Birkenau machen. Untergebracht sind wir in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte (IJBS) in der Stadt Oświęcim (Auschwitz), außerdem schlafen wir eine Nacht in Krakau.<span id="more-423"></span></p>
<p>Auf dem Programm stehen Besuche in den beiden Lagern Auschwitz und Birkenau, Gespräche mit Überlebenden und eine Fahrt nach Krakau. Für selbstständiges Lesen in der Bibliothek der IJBS, der Beschäftigung mit Opferbiografien sowie Besuche der verschiedenen Ausstellungen wird ausreichend freie Zeit zur Verfügung stehen.<br />
Weil eine Gedenkstättenfahrt in ein Vernichtungslager emotional sehr aufwühlen kann, wollen wir uns mit Seminaren ausreichend darauf vorbereiten und später nachbereiten. Ein Vorbereitungsseminar findet vom 14.09.-16.09. in Hustedt statt; darin enthalten ist ein Besuch im ehemaligen KZ Bergen Belsen. Die Nachbereitung findet ebenfalls in Hustedt vom 02.11.-04.11 statt. Die Teilnahme an beiden Seminaren ist für die Gedenkstättenfahrt obligatorisch.</p>
<p> <a target=_blank href="http://www.falken-herford.de/form/anmeldung-freizeiten-2012">Hier geht es zur Anmeldung</a></p>
<p>Im Programm sind folgende Leistungen enthalten:</p>
<p>Fahrt in einem modernen Reisebus<br />
Betreuung durch ausgebildete Helfer_innen und eine_m Ansprechpartner_in vor Ort<br />
Zugfahrt nach Krakau<br />
Unterbringung in der IJBS und in Krakau mit Vollverpflegung<br />
Führungen durch die Stadt Oświęcim sowie die Lager Auschwitz und Birkenau<br />
Gespräch mit einem Zeitzeugen</p>
<p>Für Menschen mit geringem Einkommen gibt es aber die Möglichkeit, kommunale Zuschüsse zu bekommen. <a target=_blank href="http://www.falken-herford.de/page/foerderung-und-zuschuesse">Weitere Informationen dazu befinden sich hier</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kinder- und Teeniefreizeit in Mali-Losinj / Kroatien</title>
		<link>http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/kinder-und-teeniefreizeit-in-mali-losinj-kroatien/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 11:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KV Minden-Lübbecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Sommer wird es heiß! Zumindest in unseren Zeltlagern. Für Kinder von 8-12 und für Teenies im Alter von 13-15<a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/kinder-und-teeniefreizeit-in-mali-losinj-kroatien/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/kinder-und-teeniefreizeit-in-mali-losinj-kroatien/attachment/badebucht-2/" rel="attachment wp-att-416"><img src="http://falken-minden-luebbecke.de/wp-content/uploads/2011/11/badebucht1-300x225.jpg" alt="" title="badebucht" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-416" /></a>Diesen Sommer wird es heiß! Zumindest in unseren Zeltlagern. Für Kinder von 8-12 und für Teenies im Alter von 13-15 Jahren bieten wir je ein Zeltlager in Mali-Losinj an. Beide Zeltlager finden zeitgleich vom 28.07. &#8211; 10.08.2012 statt. Das kleine Städtchen liegt auf einer kroatischen Insel unterhalb von Cres. Dort wartet eine traumhafte Badebucht mit Sandstrand und zahlreiche spannende Aktionen auf die Teilnehmer_innen. <a target=_blank href="http://www.falken-herford.de/form/anmeldung-freizeiten-2012">Hier geht es zur online-Anmeldung auf der Seite der Herforder Falken</a>.</p>
<p>Durch das attraktive Ziel und die komfortable Unterbringung in vier-Personen-Zelten mussten wir leider die Preise im Gegensatz zum letzten Zeltlager auf Föhr deutlich anheben. So beträgt der Standardpreis 489,00 Euro, Geschwisterkinder und Mitglieder der Falken zahlen 469,00 Euro, der Solipreis beträgt 509,00 Euro.</p>
<p>Für Menschen mit geringem Einkommen gibt es aber die Möglichkeit, kommunale Zuschüsse zu bekommen. Weitere Informationen dazu geben wir Ihnen gerne. Sprechen Sie uns an!</p>
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		<title>Reihe &#8220;Eyes wide open&#8221; geht weiter</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 10:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KV Minden-Lübbecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der v Reihe „Eyes wide open – Rechtsextreme demaskieren“ folgen zwei weitere Veranstaltungen.t am Dienstag, 22.11. um 18:00<a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/reihe-eyes-wide-open-geht-weiter/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/reihe-eyes-wide-open-geht-weiter/attachment/augen_wide_open-2/" rel="attachment wp-att-397"><img src="http://falken-minden-luebbecke.de/wp-content/uploads/2011/11/Augen_wide_open-300x58.jpg" alt="" title="Augen_wide_open" width="300" height="58" class="alignleft size-medium wp-image-397" /></a><strong>Im Rahmen der v Reihe „Eyes wide open – Rechtsextreme demaskieren“ folgen zwei weitere Veranstaltungen.t am Dienstag, 22.11. um 18:00 im Mindener Anne-Frank-Haus eine Veranstaltung zum Thema Rassismus.</strong></p>
<h3>Dienstag, 22.11. 18:00 Uhr Minden, Anne-Frank Haus: Rassismus<br />
Freitag, 25.11. 19:00 Uhr Porta-Westfalica, Jugendhaus Porta: Lifestyle &#038; Codes der extremen Rechten</h3>
<p>Bei der Veranstaltung zum Thema Rassismus handelt es sich weniger um einen klassischen Vortrag, sonder arbeitet mit vielen Interaktionsanteilen. Über die Beantwortung von Fragen und Rollenspielen sollten sich Jugendliche (und natürlich auch Erwachsene) mit anderen Lebensrealitäten auseinandersetzen, um diskriminierende Strukturen in der Gesellschaft selbst ausmachen zu können.<span id="more-396"></span></p>
<p>Der nächste Termin findet am Freitag, 25.11. um 19:00 Uhr in Porta Westfalica zum Thema „Das Versteckspiel: Codes, Symbole und Lifestyle der extremen Rechten&#8221; im Jugendhaus statt.</p>
<p>Symbole und Codes in der neonazistischen Szene haben eine enorme Bedeutung für ihre Trägerinnen und Träger. Sie teilen verdeckt oder offen eine politische Orientierung mit und sind für die meisten Außenstehenden eine Fremdsprache. Verbote werden zumeist kreativ umgangen, die allerwenigsten der präsentierten Symbole sind strafrechtlich relevant. Dennoch sagen sie einiges über diejenigen aus, die sie sich zu eigen machen. Der Vortrag beleuchtet die in der neonazistischen Szene verwendeten Codes, Symbole und Bekleidungsmarken und analysiert sie im Kontext eines entsprechenden Lifestyles. Hierbei wird auch auf die noch relativ neue Erscheinungsform der sogenannten „Autonomen Nationalisten„ eingegangen, deren Dresscodes und Habitus sich innerhalb der neonazistischen Szene immer größerer Beliebtheit erfreuen.</p>
<p>Die Veranstaltungsreihe „Eyes wide open“ findet mit unterschiedlichen Themen in verschiedenen Einrichtungen des Kreise Minden-Lübbecke statt und richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene. Dabei sollen die Gäste über rechte Strukturen und ihren Lifestyle aufgeklärt, sowie die rechte Sozialdemagogie mit ihrer menschenverachtenden Ideologie entlarvt werden.<br />
Neben der Vermittlung des Inhalts und der Auseinandersetzung mit extrem Rechten Strukturen geht es generell darum, mit Jugendlichen über ihre (Sub-) Kultur ins Gespräch zu kommen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Wünsche an ein Jugendzentrum artikulieren zu können sowie Wege zu finden, ihre Subkultur ausleben zu können, ohne auf Angebote der extremen Rechten zurückgreifen zu müssen. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ferienfreizeiten 2012 auf Mali Losinj / Kroatien</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 13:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KV Minden-Lübbecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil wir mal einen Sommer nicht frieren und möglichst wenig Regen haben wollen, fahren wir auf die Insel Mali Losinj<a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/ferienfreizeiten-2012-auf-mali-losinj-kroation/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/ferienfreizeiten-2012-auf-mali-losinj-kroation/attachment/sonne_lacht/" rel="attachment wp-att-386"><img src="http://falken-minden-luebbecke.de/wp-content/uploads/2011/10/sonne_lacht-150x150.jpg" alt="" title="sonne_lacht" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-386" /></a>Weil wir mal einen Sommer nicht frieren und möglichst wenig Regen haben wollen, fahren wir auf die Insel <strong>Mali Losinj</strong> in Kroatien. Dort bieten wir zwei verschiedene Zeltlager an: Eins für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren und ein für Teenies im Alter von 13-15 Jahren. Beide Zeltlager finden zeitgleich vom <strong>28.07. &#8211; 10.08.2012</strong> statt. Verpflegt werden wir dort von professionellen Köchen in unseren eigenen Essenszelten. Nähere Informationen zu den beiden Zeltlagern werden in Kürze hier veröffentlicht.</p>
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		<item>
		<title>Eyes wide open &#8211; Rechtsextreme demaskieren</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 11:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KV Minden-Lübbecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://falken-minden-luebbecke.de/?p=374</guid>
		<description><![CDATA[Die SJD-Die Falken, KV Minden-Lübbecke führt im Herbstdiesen Jahres eine Veranstaltungsreihe zum Thema Rechtsextremismus mit dem Titel „Eyes wide open<a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/eyes-wide-open-rechtsextreme-demaskieren/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/eyes-wide-open-rechtsextreme-demaskieren/attachment/augen_wide_open/" rel="attachment wp-att-375"><img src="http://falken-minden-luebbecke.de/wp-content/uploads/2011/10/Augen_wide_open-300x58.jpg" alt="" title="Augen_wide_open" width="300" height="58" class="alignleft size-medium wp-image-375" /></a>Die SJD-Die Falken, KV Minden-Lübbecke führt im Herbstdiesen Jahres eine Veranstaltungsreihe zum Thema Rechtsextremismus mit dem Titel <strong>„Eyes wide open – Rechtsextreme demaskieren“</strong> durch.<br />
Starten wird die Reihe am <strong>Donnerstag, 27.10. um 11:00 Uhr</strong> mit der Vortragsveranstaltung zum Thema <strong>„Autonome Nationalisten“ in Petershagen im Jugendzentrum</strong> in der Hauptstr. 17.</p>
<p>Die Veranstaltungsreihe „Eyes wide open“ findet mit unterschiedlichen Themen in verschiedenen Einrichtungen des Kreise Minden-Lübbecke statt und richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene.<br />
Neben der Vermittlung des Inhalts und der Auseinandersetzung mit extrem Rechten Strukturen geht es darum, mit Jugendlichen über ihre (Sub-) Kultur ins Gespräch zu kommen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Wünsche an ein Jugendzentrum artikulieren zu können sowie Wege zu finden, ihre Subkultur ausleben zu können, ohne auf Angebote der extremen Rechten zurückgreifen zu müssen. <span id="more-374"></span></p>
<p>Kurzbeschreibung der Veranstaltung am 27.10. in Petershagen:<br />
<em>Ein &#8220;schwarzer Block&#8221;, Basecaps, dunkle Kleidung und Parolen wie „Fight the system!“: Die Verwirrung ist groß, seitdem vor einigen Jahren erstmals „Autonome Nationalisten“ (AN) auf Neonazi-Aufmärschen zu beobachten waren. Bei den AN handelt sich um eine aktionistische und militante Strömung innerhalb der Neonaziszene, die sich diverser Symbole, Codes und Sprachformen bedient, die bisher in der Linken verortet waren. Was hat es nun auf sich mit den AN, stellen sie eine neue Gefahr dar? Haben wir es mit verkleideten Neonazis oder mit einer neuen Form extrem rechter Jugendkultur zu tun? War die Herausbildung der AN gewinnbringend für die extreme Rechte oder führt(e) sie zu weiteren Konflikten? Funktionierte der Stilwandel tatsächlich reibungslos, sind Inhalte und Formen überhaupt in Einklang zu bringen? Wie reagieren andere Spektren der extremen Rechten auf die AN?</em></p>
<p>Als weitere Termine stehen im Kreis Minden-Lübbecke bereits fest:</p>
<p><strong>22.11.2011, 18:00 Uhr	Rassismus</strong><br />
Minden, Anne-Frank Haus</p>
<p><strong>25.11.2011, 19:00 Uhr 	Lifestyle &#038; Symbolik</strong><br />
Porta-Westfalica, Jugendhaus</p>
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		</item>
		<item>
		<title>NS-Verherrlichung stoppen! Naziaufmarsch am 06.08. in Bad Nenndorf verhindern!</title>
		<link>http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/ns-verherrlichung-stoppen-naziaufmarsch-am-06-08-in-bad-nenndorf-verhindern/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 15:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KV Minden-Lübbecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://falken-minden-luebbecke.de/?p=369</guid>
		<description><![CDATA[Am 6. August wollen Neonazis erneut im niedersächsischen Bad Nenndorf, unweit der ostwestfälischen NRW-Grenze aufmarschieren. Seit 2006 finden dort jährlich<a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/ns-verherrlichung-stoppen-naziaufmarsch-am-06-08-in-bad-nenndorf-verhindern/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/ns-verherrlichung-stoppen-naziaufmarsch-am-06-08-in-bad-nenndorf-verhindern/attachment/bn_flyer_1_vornekopie_hp/" rel="attachment wp-att-371"><img src="http://falken-minden-luebbecke.de/wp-content/uploads/2011/07/bn_flyer_1_vorneKopie_HP-213x300.jpg" alt="" title="bn_flyer_1_vorneKopie_HP" width="213" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-371" /></a>Am 6. August wollen Neonazis erneut im niedersächsischen Bad Nenndorf,<br />
unweit der ostwestfälischen NRW-Grenze aufmarschieren. Seit 2006 finden<br />
dort jährlich als „Gedenk-“ bzw. „Trauermärsche“ deklarierte<br />
Neonazi-Demonstrationen statt, die immer mehr TeilnehmerInnen anlocken,<br />
zuletzt 900. Mit ihren Aufmärschen in Bad Nennburg nehmen die Neonazis<br />
Bezug auf die Funktion des Wincklerbads in Bad Nenndorf als Verhörlager<br />
der britischen Armee nach dem Zweiten Weltkrieg. Unter anderem waren<br />
hier hochrangige SS-Funktionäre inhaftiert. Über die Geschichte des<br />
Wincklerbads versuchen die Neonazis deutsche Täter als vermeintliche<br />
Opfer der Alliierten darzustellen.<span id="more-369"></span><br />
Schon jetzt ist der jährliche Aufmarsch im August ein fester Termin im<br />
neonazistischen Demonstrationskalender, und er droht – mit Abstrichen –<br />
den seit 2005 verbotenen Rudolf-Heß-Gedenkmarsch in Wunsiedel zu<br />
ersetzen. Zur Anmeldercrew und zu den Hauptorganisatoren zählt neben dem örtlichen Neonazi Marcus Winter auch der<br />
Düsseldorfer Sven Skoda, weshalb erneut mit einer starken Neonazi-Beteiligung<br />
aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet zu rechnen ist.</p>
<p>Seit dem 1. Aufmarsch im Jahr 2006 gab es immer wieder einfallsreiche Atkionen, die den Aufmarsch verzögern und stören konnten. Gänzlich verhindert werden konnte er leider bisher nicht. So auch im vergangenen Jahr, als die Polizei den Aufmarsch von rund 900 Neonazis an einer Betonpyramide mit angeketteten Gegendemonstrant_innen vor dem Wincklerbad vorbei führte &#8211; und damit auf die Forderungen des Anmelders Marcus Winter einging. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Landesverband NRW der SJD &#8211; Die Falken &#8211; wählt neuen Vorstand</title>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 13:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KV Minden-Lübbecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. Mai 2011 wurde Sebastian Merz zum neuen Vorsitzenden des Landesverbandes NRW der SJD &#8211; Die Falken &#8211; gewählt.<a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/der-landesverband-nrw-der-sjd-die-falken-wahlt-neuen-vorstand/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. Mai 2011 wurde Sebastian Merz zum neuen Vorsitzenden des Landesverbandes NRW der SJD &#8211; Die Falken &#8211; gewählt. Sebastian Merz ist 25 Jahre alt und studiert Medizin an der Universität zu Köln.</p>
<p>In seiner Antrittsrede stellte Sebastian Merz die Stärkung und Unterstützung des Ehrenamts in den Vordergrund. Gemeinsam mit den Gliederungen vor Ort sollen in Zukunft politische Themen wie Kinderrechte und Mitbestimmung noch stärker besetzt werden.<br />
„Denn die SJD &#8211; Die Falken &#8211; ist der einzige Kinder- und Jugendverband in NRW, der poli-tische und pädagogische Arbeit miteinander verbindet und linke Politik vorantreibt“, betonte Sebastian Merz.<span id="more-366"></span></p>
<p>Die Landeskonferenz der Falken NRW erklärte sich darüber hinaus solidarisch mit den Demonstrantinnen und Demonstranten, die sich am 7. Mai in Köln gegen den sogenannten „Marsch für die Freiheit“ von „Pro Köln“ und „Pro NRW“ stellten! Denn was die selbst ernannte Bürgerbewegung unter Freiheit versteht, ist nichts anderes als Diskriminierung und rassistische Hetze! Menschen muslimischen Glaubens werden unter Generalverdacht gestellt und für soziale Ungerechtigkeiten verantwortlich gemacht. Diese demokratie- und menschenfeindliche Politik lehnt die SJD &#8211; Die Falken &#8211; ab!</p>
<p>Die Sozialistische Jugend Deutschlands &#8211; Die Falken ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Mit den Falken können Kinder und Jugendliche Mitbestimmung und Selbstorganisation erleben, ins Zeltlager fahren, politisch aktiv werden oder sich als Freiwillige in der Gruppenarbeit engagieren. Ein wichtiger Aspekt ist die Internationale Begegnung mit Partnerorganisationen in der ganzen Welt. Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der kein Mensch aufgrund sozialer Klasse, Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder sexueller Orientierung benachteiligt wird und treten ein, gegen jegliche Form von Diskriminierung, Unterdrückung und Benachteiligung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Leitpapier zum 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT)</title>
		<link>http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/leitpapier-zum-14-deutschen-kinder-und-jugendhilfetag-djht/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 11:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KV Minden-Lübbecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder. Jugend. Zukunft: Perspektiven entwickeln – Potenziale fördern! Kinder- und jugendpolitisches Leitpapier zum 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag Mit dem<a href="http://falken-minden-luebbecke.de/allgemein/leitpapier-zum-14-deutschen-kinder-und-jugendhilfetag-djht/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Kinder. Jugend. Zukunft:<br />
Perspektiven entwickeln – Potenziale fördern!</h2>
<h3>Kinder- und jugendpolitisches Leitpapier zum 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag</h3>
<p>Mit dem 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) präsentiert die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland ihre Angebote, Hilfen und Leistungen und diskutiert deren Weiterentwicklung. Zentral wird es in diesem Zusammenhang darum gehen, wie die Fähigkeiten und Potenziale von Kindern und Jugendlichen gefördert und wie Benachteiligungen und soziale Ungleichheiten abgebaut werden können.<br />
Dieser Herausforderung wird sich der 14. DJHT unter den drei Themenschwerpunkten Erziehung und Bildung, Integration und Teilhabe sowie Fachkräfte und Fachlichkeit stellen.<span id="more-364"></span></p>
<p>Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ will mit dem kinder- und jugendpolitischen Leitpapier den fach- und jugend(hilfe)politischen Diskurs zum Motto des 14. DJHT „Kinder. Jugend. Zukunft: Perspektiven entwickeln – Potenziale fördern!“ in den Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe anregen. Es soll damit zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe auf allen Ebenen beitragen und den kritisch-konstruktiven Dialog unterstützen und fördern.</p>
<h4>
Erziehung und Bildung</h4>
<p>Kinder haben von Geburt an ein eigenes Recht auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Es liegt in der Verantwortung der Eltern wie auch in der öffentlichen Verantwortung, jungen Menschen eine bestmögliche Förderung zukommen zu lassen. Kinder und Jugendliche sehen sich dabei jedoch einer zunehmenden Normierung des Aufwachsens und veränderten Ansprüchen an einen „Output“ und „Mehrwert“ von Erziehung ausgesetzt. Um ihre Innovationsfähigkeit zu bewahren, muss die Gesellschaft jungen Menschen aber Raum für ein selbstbestimmtes Aufwachsen geben.</p>
<p>Bildungsungleichheiten werden seit langem als grundlegendes Problem für die Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen thematisiert. Hierbei stehen die familiale Herkunft und die damit verbundenen Ressourcen wie soziales, ökonomisches und kulturelles Kapital als zentrale Bedingungen ungleicher Bildungschancen im Fokus der Aufmerksamkeit. Der Reproduktion sozialer Ungleichheit über das Bildungs- und Ausbildungssystem wirksam entgegenzutreten, ist eine der großen Herausforderungen der Kinder- und Jugendhilfe.</p>
<h4>Erziehung von Persönlichkeiten</h4>
<p>Das, was Eltern über die Erziehung ihrer Kinder für die Gesellschaft leisten können, steht in Verbindung mit dem, was ihnen die Gesellschaft an Ressourcen zur Seite stellt. Familien wollen und sollen förderliche Entwicklungsbedingungen für ihre Kinder gestalten. Dafür benötigen sie eine entsprechende materielle Ausstattung zur gesellschaftlichen Teilhabe, eine funktionierende Infrastruktur und Zeit.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist es eine Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe, in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Ergänzung zu und in Zusammenarbeit mit den Eltern die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung der Kinder individuell zu fördern, orientierende Werte und Regeln zu vermitteln und damit die Entwicklung der Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen. In Kindertageseinrichtungen als bedeutsamer Lebens- und Entwicklungsraum für Kinder können deren Bedürfnisse ganzheitlich berücksichtigt werden. Es liegt in der Verantwortung von Ländern, Kommunen und Trägern, nicht nur den Ausbau der Kindertagesbetreuung voranzutreiben, sondern dabei auch fachlichen Maßstäben, wie sie beispielsweise aufgrund der Bedeutung der frühen Phase der Kindheit sowie der Schutzbedürftigkeit der Kinder erforderlich sind, gerecht zu werden. Es ist öffentliche Aufgabe, die damit verbundenen personellen, räumlichen und konzeptionellen Bedarfe zu erfüllen.</p>
<h4>Bildungsteilhabe in gemeinsamer Verantwortung</h4>
<p>Bildung wird im Kontext von lebenslangem Lernen in einer Wissensgesellschaft diskutiert. Individuen werden dabei zunehmend auf ihre Selbstverantwortung verwiesen, an die das Gelingen des eigenen Lebensentwurfs gebunden wird. Dadurch werden insbesondere die Chancen derer eingeschränkt, die auf gesellschaftliche Unterstützung angewiesen sind. Es wird erwartet, eigenständig Bildungsbestrebungen zu entwickeln und sich für die steigenden Anforderungen des Arbeitsmarktes erfolgreich verfügbar zu halten. Hierfür bedarf es entsprechender bildungsbiographischer Anstrengungen. Dies erfahren Kinder und Jugendliche frühzeitig und sie erleben einen starken Druck.</p>
<p>Bildung ist mehr als die Vermittlung wirtschaftlich verwertbaren Wissens und mehr als das Durchlaufen des formalen Bildungswegs von Schule über Ausbildung oder Studium hin zu guten Zukunftschancen und einer qualifizierten und dauerhaften Beschäftigung. Bildung braucht Freiräume, damit Erfahrungs-, Lern- und Bildungsprozesse von Heranwachsenden ihrer eigenen Logik und besonderen Bedürfnissen junger Menschen folgen können. Diese formellen und informellen Prozesse finden in formalen und nicht-formalen Settings statt und sind nicht nur an einen Ort gebunden. Hierfür ist ein eigenständiges Bildungskonzept der Kinder- und Jugendhilfe erforderlich, das keine formalisierten Lernprozesse zum Maßstab nimmt oder Bildung an einer individualisierenden Verantwortungszuschreibung für die Aneignung von Kompetenzen festmacht. In diesem Zusammenhang gilt es vor allem, Übergangsmöglichkeiten aus der Perspektive der Kinder und Jugendlichen – und nicht der Institutionen – zu gestalten und eine Anschlussfähigkeit von Bildungsprozessen zu gewährleisten. Die Entwicklung lokaler Bildungslandschaften kann, auch im Rahmen von Ganztagsschule, Bildungschancen eröffnen, sofern alle relevanten Institutionen ebenbürtig strukturell verbunden und weiterentwickelt werden.</p>
<p>Die Kinder- und Jugendhilfe ist in allen ihren Handlungsfeldern gefordert, die Entwicklungschancen der einzelnen Kinder und Jugendlichen zu fördern. Die Herstellung von Chancengerechtigkeit steht dabei im Mittelpunkt und soll insbesondere durch die frühe Teilhabe an Bildungsmöglichkeiten wirksam und nachhaltig gewährt werden. Kinder- und Jugendhilfe muss Entlastungs-, Bildungs- und Entfaltungsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Eltern anbieten, die nicht rein leistungsfördernden Charakter haben.</p>
<p>Die Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe und Schule müssen vorhandene Ungleichheiten in ihren verschiedenen Dimensionen wahrnehmen und in ihrer Wirkung auf Bildungsteilhabe kritisch reflektieren. Vor diesem Hintergrund gilt es, Strukturen zu verändern, Zugangshindernisse abzubauen, eigene Praktiken zu überprüfen und damit erweiterte Teilhabemöglichkeiten für Kinder und ihre Familien, auch aus benachteiligten Kontexten, zu realisieren.</p>
<h4>Übergänge in Eigenständigkeit</h4>
<p>Die Ausbildung und berufliche Eingliederung junger Menschen ist ebenfalls gesellschaftliche Aufgabe. Dabei darf nicht nur die Erlangung von Beschäftigungsfähigkeit im Vordergrund stehen. Vielmehr müssen, im Sinne einer umfassenden Kompetenzentwicklung für junge Menschen, sowohl beruflich als auch für den weiteren Lebensweg, nachhaltig Selbstbildung und Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden.</p>
<p>Insbesondere sozial benachteiligte und/oder individuell beeinträchtigte junge Menschen bedürfen dabei gezielter Förderung. Gut gestaltete Übergänge und nachhaltige Eingliederungsmaßnahmen eröffnen ihnen Chancen, im Erwachsenenleben ohne Unterstützung durch das Sozialsystem in der Gesellschaft zu bestehen. Hierzu bedarf es einer engen Kooperation aller beteiligten Akteure (Schule, Arbeitsverwaltung, Kinder- und Jugendhilfe), um frühzeitig passgenaue und aufeinander abgestimmte ganzheitliche Maßnahmekonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Jugendliche und junge Erwachsene sollten ein durchgängiges Beratungs- und Begleitangebot erhalten, das an ihren Berufs- und Lebenswünschen ansetzt und sie bei den Übergängen der Systeme und möglichen Wechseln im Verlauf ihrer beruflichen Qualifizierung und ihres beruflichen Einstiegs unterstützt.</p>
<p>Kernkompetenz der Kinder- und Jugendhilfe ist es, Benachteiligungen abzubauen und die individuelle Entwicklung junger Menschen zu fördern. Die öffentlichen und freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe haben unter den unterschiedlichen Akteuren im Bereich Übergang Schule – Beruf (Agentur für Arbeit, Grundsicherungsstellen, Wirtschaft, Schulen usw.) das erforderliche Wissen bezüglich der spezifischen Unterstützungsbedarfe der Zielgruppe und sollten daher mit der Steuerung und Koordination des lokalen Übergangssystems betraut werden.<br />
Integration und Teilhabe</p>
<p>Der Umgang mit kultureller und sozialer Vielfalt ist eine der wichtigsten Herausforderungen in der Gegenwart und für die Zukunft unserer Gesellschaft. Der Familie kommt dabei als primäre Sozialisationsinstanz eine zentrale Bedeutung zu. Sie sind allerdings nicht allein für die Eröffnung von gleichberechtigten Teilhabe- und Zugangschancen verantwortlich. Vielmehr ist es auch Aufgabe von Staat und Gesellschaft, jungen Menschen unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund, Geschlecht oder möglichen Behinderungen diese gleichen Teilhabechancen zu eröffnen.</p>
<h4>Interkulturelles Aufwachsen in öffentlicher Verantwortung</h4>
<p>Integration darf nicht als einseitig zu erbringende Anpassungsleistung verstanden werden. Vielmehr geht es um Anerkennung und den wertschätzenden Umgang mit Differenzen und Heterogenität. Der gesellschaftliche Diskurs im Hinblick auf Migration bewegt sich im Spannungsfeld von Assimilation, Multikulturalität und Transkulturalität. Während unter Assimilation die vollständige Anpassung an das Aufnahmeland bis hin zur Aufgabe der eigenen Sprache, Sitten und Gebräuche verstanden wird, steht das Konzept von Multikulturalität für das Nebeneinander diverser ethnischer Gruppen. Eine transkulturelle Gesellschaft ermöglicht dagegen den Austausch unterschiedlicher Lebensformen und das Entstehen neuer Formen kulturellen Zusammenlebens.</p>
<p>Für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund ist die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Kulturen mit unterschiedlichen Werten und Sprachen Normalität. Es gilt, für deren besondere Fähigkeiten und Ressourcen, zum Beispiel Mehrsprachigkeit oder interkulturelles Verständnis, angemessenen Raum zu schaffen und dabei auch die Heterogenität von Migrantinnen- und Migrantengruppen zu berücksichtigen. So sind beispielsweise nicht alle Kinder mit Migrationshintergrund gleichermaßen von Benachteiligungen betroffen.</p>
<p>Die Kinder- und Jugendhilfe ist in diesem Zusammenhang gefordert, der multi-ethnischen Zusammensetzung und damit der kulturellen Vielfalt ihrer Klientel gerecht zu werden. Bei der gesellschaftlichen Betrachtung der Lebensverhältnisse von Familien mit Migrationshintergrund stehen vermeintliche oder tatsächliche kulturelle Unterschiede häufig im Vordergrund. Dies muss von Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe durchbrochen werden. Bei allen jungen Menschen ist die Kompetenz zum Zusammenleben in gegenseitigem Respekt und wertschätzender Rücksichtnahme zu stärken. Individuelle Unterstützungsbedarfe oder solche, die in der sozialen Lebenswirklichkeit begründet liegen, dürfen nicht vorschnell „kulturalisiert“ werden. Umgekehrt ist zu vermeiden, dass sozio-kulturell bedingte Differenzen nicht als solche wahrgenommen, sondern vielmehr als individuelle Probleme interpretiert werden.<br />
Die Konzepte der Kinder- und Jugendhilfe müssen Abweichungen von demokratischen Grundwerten, Kinder- und Frauenrechten kritisch reflektieren.</p>
<p>Im Sinne interkulturell gerechten Aufwachsens in öffentlicher Verantwortung ist ein strukturelles und konzeptionelles Umdenken erforderlich. Dies schließt eine grundsätzliche interkulturelle Öffnung der Einrichtungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe ebenso ein wie die Einstellung und Qualifizierung interkulturell geschulten Personals mit und ohne eigenen Migrationshintergrund.</p>
<h4>
Genderkompetenz für Chancengerechtigkeit</h4>
<p>Der aktuelle Geschlechterdiskurs bewegt sich hin zu einer Debatte über Benachteiligungen von Jungen. Die verkürzte Darstellung von Mädchen und jungen Frauen als Bildungsgewinnerinnen trügt jedoch. Bei genauerer Betrachtung relativieren sich die Befunde zu beiden Geschlechtergruppen, in späteren Lebensabschnitten wenden sie sich womöglich. Ebenso zeigt sich, dass bei der Verschränkung von Ungleichheitsfaktoren wie Ethnizität, soziale und regionale Herkunft sowie Alter die Unterschiede innerhalb der Gruppen größer sind als geschlechtsspezifische.</p>
<p>In der Kinder- und Jugendhilfe wird zum Teil, ähnlich wie in der Bildungsdebatte, mit Stereotypen argumentiert, wie zum Beispiel „die gewalttätigen Jungen mit Migrationsgeschichte“ oder „die autoagressiven Mädchen“. Es gilt aber vielmehr, einen Ansatz der Sensibilisierung der Akteure in der Kinder- und Jugendhilfe umzusetzen, der die Ursachenanalyse für Ungleichheiten ebenso beinhaltet wie Genderkompetenz. Um nach wie vor bestehenden ungleichen Chancen von Mädchen und Jungen wirksam etwas entgegen zu setzen, bedarf es eines sehr bewussten Prozesses, der geschlechtshomogene sowie reflektiv-koedukative Ansätze in den jeweiligen Handlungsfeldern berücksichtigt. Dies muss gleichermaßen Bestandteil der Ausbildungsgänge wie der Ressourcenverteilung werden.</p>
<p>So wenig, wie es „die Jungen“ und „die Mädchen“ gibt, so wenig gibt es „die“ Lösung, um Ungleichheiten und Benachteiligungen in der Kinder- und Jugendhilfe abzubauen. Um Pluralität als Normalität zu begreifen, bedarf es einer diversitätsbewussten Kinder- und Jugendhilfe. Vorhandene Konzepte, die ein geschlechtsreflektierendes Miteinander befördern und die Auseinandersetzung mit sowohl der eigenen Geschlechterrolle als auch der pädagogischen Haltung gegenüber Mädchen und Jungen umfassen, müssen weiterentwickelt und Gegenstand von Aus-, Fort- und Weiterbildung werden. Eine gendersensible Pädagogik umfasst dabei alle Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen – von der geschlechtsspezifischen Mediennutzung, über Lebens- und Berufswahlorientierung bis hin zum Umgang mit sexueller Diversität.</p>
<h4>Inklusion als Normalität</h4>
<p>Kinder und Jugendliche benötigen für eine gute Entwicklung förderliche und unterstützende Rahmenbedingungen. Für Kinder und Jugendliche mit Behinderung sowie deren Familien gilt dies in besonderem Maße. Die Belastungen, die sich für sie im Alltag ergeben, sind aufgrund der Behinderung oftmals um ein Vielfaches größer als für andere Familien. Ihnen soll gleichermaßen eine aktive und volle Teilhabe am Leben ermöglicht oder erleichtert werden. Das bedeutet beispielsweise, Kindern und Jugendlichen mit Behinderung sowie deren Familien die Möglichkeit zu bieten, medizinische Versorgung, Bildungs- und Freizeitangebote sowie Unterstützungsleistungen frei zu wählen.</p>
<p>Eine besondere Herausforderung für eine gleichberechtigte Teilhabe dieser jungen Menschen ist jedoch, ihnen dabei größtmögliche Normalität mit so viel spezifischer Unterstützung wie nötig zu ermöglichen. Vor allem muss ihren Bedarfen mit individuellen, passgenauen und qualifizierten Unterstützungsangeboten entsprochen werden. Für die Leistungsberechtigten darf sich aufgrund der Zuordnungs- und Abgrenzungsprobleme im Hinblick auf die Zuständigkeit der verschiedenen Leistungssysteme kein erschwerter Zugang ergeben.</p>
<p>Im Mittelpunkt der Diskussionen um diese Zuständigkeitsproblematik stehen Überlegungen zu der Forderung, alle pädagogisch-therapeutischen Leistungen für alle Kinder und Jugendlichen, auch mit Behinderung, in einem Leistungssystem zu verankern. Die Diskussion über Vor- und Nachteile einer „großen Lösung“, also einer Gesamt- bzw. Alleinzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe, wird eine zentrale Herausforderung der künftigen Fachdebatte sein.</p>
<p>Künftig werden sich überdies die Hilfen und Angebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung an den Inhalten und Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention messen lassen müssen. Sie soll die Grundlage für die Gleichstellung von Menschen mit und ohne Behinderung bieten. Das Verständnis von Behinderung, eine selbstbestimmte Lebensführung und die Achtung der menschlichen Vielfalt sind Aspekte, die in diesem Prozess berücksichtigt werden müssen. Der Fokus ist dabei nicht auf die jeweiligen individuellen Beeinträchtigungen zu richten, sondern auf die Gestaltung der gesellschaftlichen Strukturen insgesamt, die den Kindern und Jugendlichen eine soziale Inklusion ermöglichen.</p>
<p>Auch und vor allem für die Kinder- und Jugendhilfe bedeutet dies, neben der Diskussion der Zuständigkeiten den Blick wieder auf die sozialpädagogischen Aufgaben in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und deren Familien zu lenken. Im Mittelpunkt steht dabei, wie Inklusion als zentrale Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Kinder- und Jugendhilfe konkret umgesetzt wird und inwieweit dafür die Rahmenbedingungen vor Ort angepasst oder verändert werden müssen. Die Herausforderung für Fachkräfte und Träger ist hier vor allem, ihre Organisationsstrukturen im Hinblick auf Offenheit und Akzeptanz von Vielfalt zu überprüfen und die erforderliche Qualität der Angebote sicherzustellen.</p>
<h4>Fachkräfte und Fachlichkeit</h4>
<p>Seit Ende der 1990er Jahre ist der Sozialstaat in einen aktivierenden Sozialinvestitionsstaat umgebaut worden. Menschen sollen in die Lage versetzt werden, Risikolagen aktiv zu überwinden, Ausgrenzungsprozesse eigenverantwortlich zu vermeiden und Beschäftigungsfähigkeit zu erlangen. Dieser Umbau des Sozialstaates hat weitreichende Konsequenzen, für soziale Dienstleistungen allgemein und für die Kinder- und Jugendhilfe im Besonderen.<br />
Auch die Arbeitsbedingungen für Fachkräfte haben sich verändert, sowohl im Hinblick auf Anstellungsmodalitäten als auch auf die Arbeitsverdichtung. Hinzu kommen Tendenzen der Verknüpfung ehrenamtlichen Engagements mit professionellen Tätigkeiten.</p>
<p>Im Zuge der mit dem Bologna-Prozess verbundenen Hochschulreform sind Spezialisierungstendenzen im Rahmen von Ausbildung zu beobachten, die eine Aufspaltung und eine fachliche Entkopplung vom gemeinsamen sozialpädagogischen Kern befürchten lassen.<br />
Jedoch haben sich auch die fachlichen Themenschwerpunkte der Kinder- und Jugendhilfe und damit die Ansprüche an Fachkräfte verändert – zum Beispiel beeinflusst durch die Anforderungen aus der Bildungsdebatte, die interkulturelle Öffnung der Kinder- und Jugendhilfe, verstärkten Kinderschutz und sozialräumliche Segregation oder die demografische Entwicklung.</p>
<h4>Fachliches Handeln und Wirtschaftlichkeit</h4>
<p>Der Umbau des Sozialstaats betrifft alle Ebenen der Kinder- und Jugendhilfe von der formalen Organisation bis hin zur Hilfe im Einzelfall: die Finanzierung der Leistungen, die Personalstruktur und die Beschäftigungsbedingungen, die Dynamik sozialer Arbeitsbeziehungen und die Ablauforganisation. Umgesetzt wird dies über betriebswirtschaftliche Führungs- und Managementkonzepte, Budgetvorgaben und Wettbewerbsstrukturen. Öffentliche und freigemeinnützige Träger werden zunehmend in ein Auftraggeber-Auftragnehmer-Verhältnis zueinander gepresst, Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe werden als Produkte erfasst und Leistungs- und Kostenvergleiche sollen Transparenz in den Jugendhilfemarkt bringen.</p>
<p>Für die Kinder- und Jugendhilfe steht es an, sich reflexiv mit dem Inhalt und den Folgen der Ökonomisierung des Sozialen auseinanderzusetzen. Letztlich geht es darum, wie sich ihre fachlichen Ansprüche und die finanziellen Gegebenheiten ausbalancieren lassen. Sie muss immer wieder begründen, wann und warum Hilfen angemessen sind und inwiefern sie effizient erbracht werden. Dem Hilfeplanverfahren als qualitativ-inhaltliches Steuerungs-instrument kommt dabei eine entscheidende Rolle zu.</p>
<p>Die Kinder- und Jugendhilfe trägt aber zugleich Verantwortung dafür, dass nicht mit wirtschaftlicher Rationalität ihr Grundauftrag konterkariert wird. Beispielsweise dürfen Rechtsansprüche auf Erziehungshilfe nicht aufgrund fiskalischer Entscheidungen ausgehebelt oder bestehende Hilfebedarfe aberkannt werden. Rationalisierungsmaßnahmen müssen in allen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe daraufhin überprüft werden, ob sie in Qualitätsverlust, Leistungsabbau oder Deprofessionalisierung münden.</p>
<p>Die Arbeitsbedingungen für Fachkräfte haben sich verändert, sowohl im Hinblick auf Anstellungsmodalitäten als auch auf die Arbeitsverdichtung. Darüber hinaus ändern sich die fachlichen Ausrichtungen von Jugendhilfeleistungen aber auch die externen Anforderungen an die Arbeitsweise. Beispielsweise werden verstärkt sogenannte wirkungsorientierte pädagogische Ansätze verfolgt, Hilfen werden zunehmend programmförmig und zeitlich befristet gestaltet und Präventionsangebote treten stärker in den Vordergrund.</p>
<p>Die gravierendste Änderung der Professionalität entsteht durch die Bürokratisierung der Praxis. Neue Formen der Fallbearbeitung und<br />
-dokumentation, die Übernahme von Verwaltungs- und Managementfunktionen oder auch die Pflege von Qualitätsmanagementsystemen sind Bestandteil professionellen Handelns in der Kinder- und Jugendhilfe geworden. Arbeitsinhalte und -abläufe werden standardisiert, um sie nachvollziehbar, messbar und vergleichbar zu machen. Dies ist aus Gründen der Qualitätssicherung sinnvoll, sofern es die Handlungskompetenz der Fachkraft fördert. Die administrative Überformung reicht aber bis in die Klienteninteraktion hinein und beeinflusst so das Zusammenwirken im Hilfeprozess. Verfahrensstandards, Diagnostikinstrumente und Kriterienkataloge zur Erhebung des Hilfebedarfs, zur Beurteilung der Wirksamkeit oder des pädagogischen Erfolgs einer Hilfe lenken den Blick und unterstützen Fachkräfte in ihrer Arbeit, aber sie schränken zugleich ihren professionellen Handlungsspielraum ein.</p>
<p>Professionelles Handeln und Entscheiden lässt sich nicht durch reine Steuerung ersetzen. Die Kinder- und Jugendhilfe muss dafür Sorge tragen, dass sie sich in der Logik von Sozialinvestitionen mit ihren zum Teil enggeführten Instrumenten nicht etwa zu einem Zweiklassensystem beiträgt, das junge Menschen unterteilt in Aktivierbare, die gefördert werden, und diejenigen, bei denen eine Investition nicht lohnt und die überwacht, notversorgt, befriedet und verwaltet werden. Junge Menschen haben gerade in schwierigen Zeiten ein Recht auf Erziehung, Bildung und Teilhabe. Die Errungenschaften des SGB VIII dürfen nicht durch eine sozialinvestive Umsteuerung ausgehöhlt werden.</p>
<p>Die Balance von fachlichem Anspruch und wirtschaftlicher Effizienz herzustellen, bleibt die Herausforderung der Zukunft, damit die Kinder- und Jugendhilfe ihren Grundauftrag erfüllen kann. Zu den erforderlichen Rahmenbedingungen für Fachlichkeit in der Kinder- und Jugendhilfe gehören auch wertschätzende und angemessene Arbeitsverhältnisse für die Fachkräfte. Die Zahlen der Kinder- und Jugendhilfestatistik sowie Erfahrungen in der Praxis zeigen, dass sich in vielen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe eine Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen etabliert, die in krassem Gegensatz zur öffentlichen Rhetorik von der Bedeutsamkeit der nachwachsenden Generation und der Arbeit mit Familien steht. Niedrig bezahlte und oft auf Teilzeit- und/oder Zeitvertragsbasis stehende Arbeitsverhältnisse werden häufiger.</p>
<p>Der „Wert“ der geleisteten Arbeit wird teilweise über Spezialtarife ausdifferenziert, die Bereitstellung von Infrastruktur eingeschränkt. Zu konstatieren ist ein steigender Fachlichkeitsdruck bei zum Teil gleichzeitiger Reduzierung von Mitteln und Personal. Der Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen in der Kinder- und Jugendhilfe muss dringend entgegengewirkt werden, um zu verhindern, dass sich der strukturelle Druck sowohl auf die Fachlichkeit im Feld als auch auf die Nachhaltigkeit der Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe noch weiter problematisch auswirkt.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund sind alle Akteure der Kinder- und Jugendhilfe gefordert, Differenzen zwischen Professionalität und ökonomischen Rahmenbedingungen bewusst wahrzunehmen, reflexiv mit der Veränderung bzw. dem Ab- und Umbau von Strukturen umzugehen sowie gegen eine Einschränkung fachlicher Standards vorzugehen.</p>
<h4>
Professionelle Berufsausübung und ehrenamtliches Engagement</h4>
<p>Im Zuge ihrer Professionalisierung ist Kinder- und Jugendhilfe zu einem unverzichtbaren pädagogisch-sozialen Instrument der personenbezogenen sozialen Dienstleistungen in Sachen Betreuung, Bildung und Erziehung und der sozialen Problembearbeitung geworden.<br />
Während die ehrenamtliche Fürsorge heute überwiegend durch professionelle Strukturen abgelöst wurde (mit Ausnahme der Vollzeitpflege), wird der Bereich der Kinder- und Jugendarbeit insbesondere in der Jugendverbandsarbeit nach wie vor überwiegend vom ehrenamtlichen Engagement getragen.</p>
<p>Ehrenamtlich tätige Personen erbringen nicht nur direkte persönliche Unterstützung und Hilfe für Kinder, Jugendliche und deren Familien, sondern sind insbesondere in Initiativen, Vereinen und Verbänden auch in leitenden Funktionen und als Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber professioneller Fachkräfte tätig. In Jugendhilfeausschüssen und kommunalpolitischen Gremien sind Ehrenamtliche an wichtigen Beschlussfassungen beteiligt. Neben diesen klassischen ehrenamtlichen Tätigkeiten lassen sich interessante neue Entwicklungen hinsichtlich einer Verknüpfung ehrenamtlichen Engagements mit professionellen Tätigkeiten beispielsweise in den Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern beobachten, die wichtige Beiträge für die Verbesserung der sozialen Infrastruktur und der Bildungsangebote im Stadtteil leisten. Auch im Bereich der Arbeit mit jungen Menschen aus benachteiligten oder belasteten Familien sind mit professioneller Unterstützung neue Formen freiwilligen Engagements entstanden, wie zum Beispiel Patenschafts- bzw. Mentorenmodelle am Übergang von der Schule in den Beruf oder Patenschaften für Kinder psychisch kranker oder suchtkranker Eltern. Ehrenamtlich tätige Personen sind weder Hilfskräfte oder Handlanger für die Professionellen, noch können und wollen sie professionelles Handeln ersetzen. Sie erfüllen vielmehr aus eigenem Antrieb Aufgaben mit einer je eigenen Qualität, die von den Professionellen zu respektieren, zu begleiten und adäquat zu unterstützen ist.</p>
<p>Gerade in einer Zeit, in der sowohl die Arbeitsweise als auch die Leistungsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe aufgabenkritisch betrachtet werden, kommt der Qualifikation der professionellen wie auch der ehrenamtlichen Mitarbeitenden eine hohe Bedeutung zu. Ganz abgesehen von sozialen und individuellen Folgen für die betroffenen Personen, kann sich „Sparen“ bei den Personal- und Fortbildungskosten betriebswirtschaftlich als Bumerang erweisen, wenn eine unzureichende fachliche Befähigung zu einer Fehlentscheidung führt.</p>
<h4>Qualifizierung mit sozialpädagogischem Profil</h4>
<p>Wer heute versucht, die Situation und die möglichen Perspektiven der Sozialen Arbeit in der Bachelor- und Masterstruktur und damit auch die Verankerung der Kinder- und Jugendhilfe in diesem Prozess zu beschreiben, muss eine Vielfalt an Strukturen, modularisierten Inhalten und Abschlussbezeichnungen berücksichtigen. Aus der Perspektive einiger Anstellungsträger sind spezialisierte Studiengänge vielfach nur eingeschränkt bedarfsorientiert. Es gehört zu den aktuellen Herausforderungen der Fachkräftequalifizierung für die Kinder- und Jugendhilfe, den Gefahren sowohl eingeschränkter Berufsfähigkeiten überspezialisierter Absolventinnen und Absolventen als auch des Unkenntlichwerdens der für die Kinder- und Jugendhilfe charakteristischen Fachlichkeit etwa in Abgrenzung von den Bereichen formale Bildung und Gesundheit entgegenzuwirken. Darüber hinaus müssen Arbeitgeberverbände wie auch Gewerkschaften und Berufsverbände für Transparenz des Stellengefüges im Hinblick auf die neuen hochschulischen Ausbildungsgänge sorgen. Zum einen geht es um die Eingruppierung in die Tarifsysteme. Gegenüber den Hochschulen und Akkreditierungsagenturen ist zum anderen deutlich zu machen, welche Bedarfe, aber auch welche Grenzen der Spezialisierung zu berücksichtigen sind.</p>
<p>Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sind zwar in durchaus spezialisierten Einsatzbereichen tätig, sie agieren jedoch immer wieder in Situationen, die – auch im Sinne von gelingender Kooperation – den Rückgriff auf eine gemeinsame „Sprache“ erfordern. Darüber hinaus wäre es in Zeiten von Flexibilität, Bedarfsgerechtigkeit und Mobilität ein Kennzeichen attraktiver Qualifizierung, wenn diese breite Einsatzfähigkeit ermöglichte.</p>
<p>Eine grundständige sozialpädagogische Berufsqualifizierung ist eine unerlässliche Grundlage für die Bewältigung der vielfältigen Anforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe als eigenständiges Feld innerhalb der Sozialen Arbeit. Hierfür muss ein generalistischer Kern im Sinne eines gemeinsamen Kerncurriculums gesichert werden. Im Spannungsfeld zwischen Generalisierung und Spezialisierung und in Zeiten lebenslangen Lernens ist die Kinder- und Jugendhilfe gefordert, die ineinander übergehenden Qualifizierungsphasen Grundausbildung, Spezialisierung, Berufseinmündung und Fort- bzw. Weiterbildung im Sinne eines disziplinären Profils der Sozialpädagogik auszugestalten.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Vor dem Hintergrund aktueller Veränderungsprozesse und um die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft zu bewahren, muss jungen Menschen mit ihren Bedürfnissen, Ansprüchen und Interessen in den verschiedensten Lebensbereichen entsprochen werden. Um die Potenziale aller Kinder und Jugendlichen individuell fördern und Perspektiven entwickeln zu können, müssen Kinder- und Jugendhilfe, Schule, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ihre Angebote, Inhalte und Methoden kritisch reflektieren.</p>
<p>• So finden Erziehung und Bildung im Spannungsfeld zwischen öffentlicher und individueller Verantwortung statt und müssen einen Ausgleich zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und selbstbestimmter Persönlichkeitsentwicklung schaffen. Junge Menschen brauchen sowohl Unterstützung als auch Freiräume!<br />
• Kinder und Jugendliche haben unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund, Geschlecht oder möglichen Behinderungen Anspruch auf gleiche Teilhabechancen. Dies erfordert die Anerkennung von Vielfalt und den Abbau von Benachteiligungen!<br />
• Sozialstaatliche Veränderungen und zunehmender Wettbewerb stellen die Kinder- und Jugendhilfe bei steigenden fachlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen und angesichts des Fachkräftemangels vor neue Herausforderungen. Kinder- und Jugendhilfe muss der drohenden Einschränkung fachlicher Standards entgegenwirken!</p>
<p>Alle Akteure, die Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen tragen, müssen im Sinne des Mottos des 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages „Kinder. Jugend. Zukunft: Perspektiven entwickeln – Potenziale fördern!“ gelingendes Aufwachsen ermöglichen.</p>
<p><em>Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ<br />
Berlin, April 2011 </em></p>
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